Ernährung
Ein ganz wichtiges Thema, was alle angeht: vegetarische Ernährung bzw. vegane Ernährung.
Bei diesem Thema fällt es mir schwer, mich kurz zu halten, weil es einfach so viel zu sagen gibt! Bitte lest bis zum Ende!
Gründe für vegetarische/vegane Ernährung:
Mein Mann und ich sind seit ca. Februar 2007 absolute Vegetarier und fast Veganer!
Wie ist es dazu gekommen?
Ich erinnere mich an das Jahr 2003, als mein Vater die Diagnose Lungentumor bekam. Ich hörte von guten Nahrungsmittelergänzungen und wollte mehr Informationen. Der nette Herr, der uns damals beriet, erzählte uns auch von den giftigen und krebserregenden Stoffen in unseren Körperpflegeprodukten (ist wahr, kann man in jeder Ökotest-Zeitung nachlesen). Das konnte ich also nachvollziehen. Vegetarische Ernährung? War mir auch klar! Als er dann jedoch davon anfing, wir sollten doch auch keine Milch mehr trinken, die wäre doch nicht für uns, sondern für die Kälbchen. Da dachte ich nur: Was für ein Spinner, jetzt schlägt es aber dreizehn!!
Damit möchte ich betonen, dass ich sehr gut verstehen kann, dass es sehr seltsam und befremdlich klingt, wenn jemand zum ersten Mal hört, dass nicht nur Fleisch und Wurst, sondern auch Milchprodukte nicht so toll sind. Die Suggetionen der Massenmedien haben da gut gewirkt!
Ich redete schon seit vielen Jahren darüber, dass ich, als absolute Tierliebhaberin, mich dafür schäme, weil ich noch Fleisch und Wurst esse, wo ich doch weiß, dass die armen Tiere heute nur noch in Massentierhaltung gehalten werden. (ja, es gibt auch Bio, aber wo denn in unserer Region und wer kauft das schon? Otto Normal kauft viel bei Koofflund oder anderen Supermärkten. Ob Bio-Fleisch wirklich toll ist? Man informiere sich bitte genau!)
Außerdem, wenn ich selbst schlachten müsste, wäre ich sowieso Vegetarier, weil ich nie ein Tier töten könnte. Bis dahin war mir aber nicht wirklich klar, was Massentierhaltung eigentlich bedeutet. Natürlich gehörte auch ich zu den Menschen, die sofort weiter zappen, wenn im Fernsehen etwas Schlimmes über Tierhaltung gezeigt wird. Und natürlich regte ich mich über die bösen Chinesen auf, wenn im Fernsehen gezeigt wird, wie die Hunde in Käfigen auf den Märkten zum Schlachten verkaufen. Aber was ist mit unseren so genannten Nutztieren? Sind Ferkelchen, Kälbchen, Schäfchen weniger niedlich, weniger intelligent? Haben die nicht auch eine Seele, genau wie unsere herzallerliebsten Hunde und Katzen!
Da ich, als Heilpraktikerin, mich natürlich für alles interessiere, was mit Bewusstseinserweiterung und Gesundheit zu tun hat, landete ich irgendwann auf der Homepage von Michael Kent – Zustandsverbesserung. (kentdepesche.com siehe Links). Ich war völlig fasziniert von seiner Homepage, weil er so viele Dinge anspricht, die in unserer Welt verbessert werden könnten. Alles ist wahnsinnig interessant und mir wurde schwindelig von soviel gutem Input, aber ich konnte nicht aufhören zu lesen. Und dann gibt er natürlich die passenden Infos dazu, wie wir es verbessern bzw. besser machen können! Weil, es geht hier schließlich um Zustandsverbesserung! Mega-brilliant-hoch-interessant!
Gerade zu der Zeit brachte er einige Depeschen in Bezug auf Fleisch und Milch heraus. Nach der ersten Depesche war mir sofort klar, dass ich nie wieder Fleisch und Wurst essen wollte. Nun, wie gesagt, ich redete schon seit vielen Jahren davon, mir fehlte nur noch das berühmte i-Tüpfelchen, um es nicht mehr zu tun.
Mein Mann gehörte zu der Sorte „Mann“, die natürlich jeden Tag ihre Fleischration brauchen und der sich ein Leben ohne Fleisch nie hätte vorstellen können! Auch er las ebenso begeistert alle Kent-Depeschen und Themenordner die ich bestellte. Nach kurzer Zeit war auch für ihn klar, dass er kein Fleisch zum Leben brauchte.
Mein Mann hatte in dieser Zeit auch noch ein sehr ergreifendes Erlebnis:
Als er morgens mit dem Motorrad zur Arbeit fuhr, sah er in weiterer Ferne vor sich einen LKW. Er sagte, dass er gar nicht raten musste, was dieser LKW geladen hatte. Schon aus der Entfernung hörte er die Tiere schreien, trotz Motorradhelm und Fahrtwind!!! Der LKW-Fahrer fuhr wie ein Berserker! Und die Schreie der Tiere fuhren meinem Mann durch Mark und Bein. Das war sein i-Tüpfelchen um sich vom Fleischessen zu verabschieden.
Nach der dritten Milchdepesche strichen wir dann auch noch fast alle Milchprodukte außer Bio-Butter, ein wenig Bio-Naturjouhurt und ab und zu ein bisschen Bio-Käse. Wir arbeiten z. Zt. noch an Alternativen.
Und was soll ich sagen?! Wir haben noch nie in unserem ganzen Leben so lecker und so abwechslungsreich gegessen wie wir es jetzt tun!!!!!
Vielen Menschen fragen an dieser Stelle: Aber was esst ihr denn jetzt noch?
Wir haben uns ein Buch für Vegetarier gekauft und die Rezepte ausprobiert. Wir aßen Dinge, die wir noch nie zuvor gegessen hatten. Keine Tofurezepte! Bei der Vielfalt an Gemüse und Co. brauchten wir keine Fleischersatzprodukte! Arabische Linsen mit Vollkornnudeln, Nusskartoffeln mit Meerrettichsoße, Champignoneintopf, Brotaufstriche aus Bohnen, Linsen, Möhren, Kurkuma Nudeln mit gebratenem Gemüse… manches hört sich vielleicht nicht so spektakulär an, aber es schmeckt einfach nur super! Die Rezepte sind meist für 4 Personen, wir aßen diese zu zweit immer völlig auf und saßen dann vollgefuttert am Tisch. Und trotzdem haben wir ganz so nebenbei noch abgenommen! Mein Mann ca. 10 kg innerhalb der ersten 3 Monate.
Viele Menschen sagen, wenn ich kein Fleisch und keine Wurst mehr essen kann, was habe ich denn dann noch vom Leben. Ich will doch wenigstens sagen können, dass ich in meinem Leben gut gegessen habe.
Naja, also wenn Fleisch das einzige Positive im Leben ist, dann würde ich mir aber mal Gedanken machen und kann dazu eines meiner Seminare empfehlen.
Außerdem, wenn Fleisch an sich so lecker ist, dann haue man sich doch mal z. B. ein Rindersteak in die Pfanne, würze es mit nichts und esse es dann! Nach was schmeckt es? Nichts?! Aha, also es machen die Gewürze, die es schmecken lassen. Z. B. Gemüse hat einen eigenen Geschmack, das muss man gar nicht unbedingt würzen.
Viele Menschen haben Angst vor Mangelerscheinungen.
Völlig unnötig. In der Pflanzenwelt ist absolut alles vorhanden, was wir Menschen brauchen.
Zur Info guckste hier: http://www.vegetarier.net/modules.php?name=Sections&op=viewarticle&artid=4
Massentierhaltung:
Aus unserer Tierliebe heraus, haben wir für uns beschlossen, dass für uns keine Tiere mehr getötet werden sollen!
Dass die Tiere auf engstem Raum gehalten werden, weiß ja wohl jeder, aber wie eng es ist, ist den meisten nicht bewusst.
Es entspricht natürlich nicht der Natur eines Tieres auf so engem Raum zusammen zu stehen. Also gibt es viele Krankheiten und Mega-Streß. Die Tiere werden mit Antibiotika, Hormonen und Tranquilizern (Beruhigungsmittel) vollgestopft! Sie haben nie im ihrem Leben die Sonne, geschweige denn eine grüne Wiese gesehen! Nach der Mastzeit werden sie ins Schlachthaus gezerrt und umgebracht!
Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie ein Kälbchen bekommen (nee, die gibt nicht einfach so Milch, nur weil sie eine Kuh ist!) Diese Kälbchen werden der Mutter sofort nach der Geburt weggenommen. Die Kühe und die Kälber schreien aus Leib und Seele nach dem anderen. Die seelischen Qualen, die die Tiere erleiden, kann ich nur erahnen. Aber Kuhmilch ist eben zu teuer, um sie an die Kälber zu verfüttern! Die Kälber werden mit Ersatzprodukten aufgezogen, die natürlich niemals die Muttermilch ersetzen können. Dadurch werden die Kälber sehr krank und dann mit Pharmakonen vollgepumpt, damit sie überhaupt überleben. Sie leben in einer Box mit einer Größe von 1,5 qm (gesetzliche Mindestgröße). Sie sehen niemals die Sonne oder eine Wiese. Nach 3 Monaten werden Sie geschlachtet und dann gibt es lecker Kalbsfleisch!
Eine Kuh, die in der freien Natur lebt, würde für ihr Kälbchen ca. 3 Liter Milch am Tag produzieren. Eine Kuh bei uns, die für die Milchproduktion missbraucht wird, gibt 40 bis 80 Liter Milch am Tag. Was für Dimensionen! Eine Kuh die 30 Liter Milch gibt, wird geschlachtet, nicht rentabel!
Euterentzündungen bei den maschinellen Melkverfahren (anders wird das heute nicht mehr gemacht! Auch ein Bio-Bauer melkt nicht mit der Hand!) sind an der Tagesordnung. Behandelt mit Antibiotika und Co.
So, und was glaubt ihr nun, was wir alles mit essen und trinken bei Fleisch- und Milchkonsum! Glaubt ihr, dass alle diese Pharmakone aus den Tierprodukten weg sind? Weit gefehlt! Wir nehmen das schön alles zu uns! Wie lecker und so gesund!
Ich habe jetzt hier nur die Kühe und Rinder erwähnt. Selbstverständlich ist es bei Schwein, Geflügel, Fisch etc. in keinster Weise anders. Nur ich will nicht den Rahmen sprengen! Am Ende findet ihr Links, wo ihr Euch weiter informieren könnt.
Nachdem meine Wahrnehmung nun anders ausgerichtet ist, ist mir mal aufgefallen, dass es bei uns keine Milchbauern mehr gibt! Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich zum letzten Mal Milchkühe auf den Wiesen gesehen habe, geschweige denn einen Bauern der abends seine Kühe durchs Dorf nach Hause treibt um sie zu melken! Als ich noch Kind war, war das ganz normal. Naja, da kam auch noch der Pferdewagen und hat morgens die Milchkannen abgeholt! Wenn wir noch Kühe auf der Wiese sehen, sind das keine Milchkühe, dass sind meistens Schlachtrinder. Ja, ja, vielleicht Bio-Schlachtrinder! Mord ist Mord!
Gesundheit
Mein Mann und ich waren und sind kerngesund, deswegen hätten wir unsere Ernährung nicht umstellen brauchen. Doch damit es auch so bleibt, haben wir uns für vegetarisch/vegan entschlossen.
Um Fleisch und Milch zu verdauen braucht der Körper Säure. Da wir meistens zuviel Fleisch und Milchprodukte essen sind unsere Körper übersäuert. Ein großes Thema worüber in den letzten Jahren viele Bücher geschrieben wurden. Diese stetige Übersäuerung lässt unseren Körper krank werden. Alle unsere so genannten Volkskrankheiten (z. B. Arthritis, Arthrose, Kreislaufbeschwerden, Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. pp.) entstehen daraus. Es gibt schon mehr als genug Berichte darüber, wie Menschen, die an diesen Krankheiten litten, durch vegane Ernährung wieder völlig gesund wurden. Es gibt aber wahrscheinlich ebenso viele Menschen, die nicht auf ihre Fleisch- und Milchprodukte verzichten wollen und dafür lieber diese Krankheiten in Kauf nehmen. Frei nach dem Motto: Mein Arzt hat gesagt, das ist nicht heilbar! Oder: Da kann man nichts machen, das habe ich geerbt! (Wenn der Arzt nicht weiter weiß, heißt es immer, erblich bedingt! Leider völliger Quatsch! Aber anderes Thema). Anderweitig informieren! Man könnte was Neues erfahren! Müsste dann auf seine schönen alten Gewohnheiten verzichten! Manchmal kann ich einfach nicht glauben, wie unbeweglich und eingeschränkt doch der Mensch ist. Leider nur für die, die den „Blick über den Tellerrand“ werfen, ergeben sich neue Wege! Wenn ich mich mit diesem Thema aber befasse, brauche ich nichts weiter als meinen gesunden Menschenverstand um Wahrheit und Lüge, durch unsere Massenmedien verbreitet, unterscheiden zu können. Selbst wenn ich Zweifel habe, kann ich es doch ausprobieren. Wenn z. B. meine Schmerzen zurück gehen, habe ich viel gewonnen. Falls nicht, was habe ich verloren? Link: zum Beispiel www.arthroseselbsthilfe.de
Natürlich nehmen wir die Antibiotika, die Tranquilizer und die Hormone mit denen die Tiere behandelt wurden in unseren Körper auf. Zufällig lösen die sich nicht in Luft auf.
Was glaubt ihr wohl, was passiert, wenn ein Lebewesen getötet wird. Es ist eine Leiche! Oder?! Was passiert denn mit Leichenteilen? Die Verwesung beginnt sofort (Leichengift!). Das haben wir damals mal in der 6. Klasse Biounterricht gelernt. Um das aufzuhalten, wird das Fleisch mit Chemikalien behandelt. Diese essen wir dann auch noch mit! Und wenn das abgelaufen ist, und zu Gammelfleisch geworden ist, wird das Gammelfleisch noch mal mit Chemie behandelt und kommt dann wieder in unsere Pfanne. Zweimal haben die Medien etwas über Gammelfleisch gebracht. Glaubt ihr wirklich, dass das alles war und es das jetzt nicht mehr gibt? Vorher nie gegeben hat und jetzt auch nicht mehr? Ihr kauft alles nur bei eurem Bio-Fleischer im Dorf? Dann ist ja gut! Und habt ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, was mit den vielen, vielen Biokälbern passiert?
Hungersnot
Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht und mich eher immer gefragt, warum es immer noch, trotz der Entwicklungshilfe, so viele Hungernde in den 3. Welt Ländern gibt. Wir brauchen ca. 7 Kilo Getreide um 1 Kilo Rindfleisch zu erhalten. Unsere Anbauflächen in Europa reichen aber nicht aus, um so viele Massenhaltungstiere zu ernähren. Also wird das Getreide aus den 3. Welt Ländern importiert. Fast 70 % der Weltgetreideproduktion wird zur Viehfütterung verwendet. Würde man mit diesem Getreide direkt Menschen versorgen, könnten für ein 225 Gramm Steak 40 Kinder ernährt werden.
Umwelt / Klima
Die Regenwälder sind nicht nur die „Lungen unserer Erde“, sondern auch Heimat unzähliger Menschen, Tiere und Pflanzen. Damit Rinder dort weiden können, werden diese Wälder abholzt bzw. durch Brandrodung platt gemacht. Tiere und Pflanzen sterben, die Menschen dürfen dann in Reservaten oder den Slums der Großstädte wohnen. Nach einigen Jahren sind die Wiesen bereits unbrauchbar, da ohne Urwald auf diesen Böden kaum etwas nachwächst. Neue Waldflächen werden gebrandschatzt, neues Leid für frisches Fleisch. Die zurückgelassen Weiden veröden.
Quelle: www.veggiswelt.de
Luft und Land sind Güllekrank
Die in Ställen zu zigtausenden eingepferchten Tiere hinterlassen Unmengen von
Kot und Urin - die sog. Gülle. Gülle fällt in solchen Mengen an, daß sie für
die Düngung der Felder nur zu einem kleinen Teil sinnvoll verwendet werden
kann. Der Rest ist Umweltmüll, wird aber dennoch in den Boden verbracht.
Durch Umwandlungen entstehen Ammoniak, Salpetersäure und Nitrate, außerdem
beinhaltet die Gülle Pestizid- und Pharmareste, Schwermetalle und Stickstoff.
Dies alles wird in die Erde und die Luft abgelassen und führt zur Vergiftung
des Grundwassers und zu saurem Regen, der wiederum unsere Wälder tötet.
Diesen Artikel habe ich 1:1 übernommen, weil ich das sehr interessant finde:
Dem Kind nicht das Töten vermitteln
Irgendwann muss man es seinem Kinde sagen, nämlich dass Fleisch nicht auf
Bäumen wächst und Fische und Krebse keine Meeres-"Früchte" sind. Wie
soll man einem Kind dann klarmachen, dass es ein unschuldiges Ferkel oder ein
Kaninchen für eine Grillfete umbringen (oder umbringen lassen) darf, aber zu
Katzen, Wellensittichen und natürlich zu Menschen immer nett zu sein hat?
Wie lernt das Kind, im Schlachterladen zwar nach geräuchertem Rehrücken zu
fragen, aber nicht geröstete Hundewelpen mit Majo zu verlangen. Ganz einfach,
man muss das Kind in die Geheimnisse der Selektionierung von lebenswertem und
lebensunwertem Leben einführen.
Kindern ist die Liebe zum Mitgeschöpf und die Scheu vor dem Töten zunächst
einmal angeboren. Normalerweise geraten sie immer in Entsetzen, wenn sie die
Tötung eines Lebewesens selbst mit ansehen müssen. Hier müssen nun die
Fleischessereltern mit ihrer Erziehung ansetzen, wenn sie ihre Kinder ebenfalls
zu richtigen Fleischessern machen möchten.
Das Kind muss tapfer werden, und zwar tapfer, den Leiden anderer gegenüber. Es muss
lernen, Eßtiere von Knuddeltieren zu trennen und die Eßtiere als seelenlos zu
begreifen. Und es muss erkennen, dass alles, was seelenlos ist, getötet werden
darf.
Diese Lernziele werden zwar nicht bewusst von den Eltern so formuliert, sie
stehen aber unausgesprochen und konsequent hinter der Erziehung zum
Fleischesser.
Die Erziehung zum Fleischesser ist ihrem Wesen nach eine Verbiegung des
Charakters eines Kindes, weil Kinder normalerweise Tieren kein Leid antun
würden. Sie werden nun dazu erzogen, wegzugucken, wenn Tiere gequält werden,
oder zumindest sich nicht gleich so kindisch zu haben, falls sie doch mal etwas
davon mitbekommen.
Das hat mich daran erinnert, als ich noch ein Kind war:
Mein Vater züchtete immer Stallkaninchen zum Schlachten. Ein paar verkaufte er im Dorf, viele landeten natürlich als Sonntagsbraten auf unserem Tisch. Als meine Schwester und ich ein gewisses Alter erreicht hatten und ein Bewusstsein dafür bekamen, ging es jeden Sonntag: „Den esse ich nicht, das war mein Mümmelmann, den habe ich gestreichelt!“ Oder: „Den esse ich nicht, dass war mein Rotauge, mit dem habe ich geschmust!“ So sehr mein Vater auch beteuerte, dass das nicht unsere genannten Kaninchen waren, sondern irgendein anderes Kaninchen aus dem Stall… wir glaubten ihm nicht! Ich kann mich auch noch an das Gefühl erinnern, wenn ich in den Stall kam und „mein“ Kaninchen war nicht mehr da! Die Ausrede meines Vaters, dass es „weg“ musste, weil es sonst zu alt sein würde, konnte ich nicht nachvollziehen!
Meine Schwester und ich aßen nie wieder Kaninchen! Kurz darauf gab mein Vater seine Kaninchenzucht auf!
Gehen wir doch mal mit offenen Augen durch die Welt:
Wie viele Supermärkte gibt es in Deinem Ort? Oder Umgebung.
Wie vollgestopft sind diese Märkte mit tierischen Produkten?
Wie viel wird davon verkauft?
Wie viel wird davon weg geworfen?
Wie viele Tiere müssen umsonst sterben und leiden?
Niemals würde ich irgendjemanden dafür verurteilen, wenn er Fleisch- und Milchprodukte kauft. Schließlich habe ich diese selbst über 40 Jahre konsumiert! Trotzdem bin ich sehr glücklich, dass ich über diesen Punkt jetzt hinweg bin und hoffe sehr, Euren Kaffeesatz ordentlich aufgewühlt zu haben!
Mein Mann ist ausgebildeter ganzheitlicher Ernährungsberater. Er gibt zu diesem Thema Vorträge, Informationen und Kochkurse! Und steht Euch mit Rat und Tat zur Seite.
Eigentlich habe ich hier das Thema nur angerissen.
Wer mehr Infos möchte, hier einige Links:
www.weltvegantag.de/home/faq.html