Positive Denkanstöße:

     

    Trotzdem

    Menschen sind oft unverschämt, unvernünftig und ichbezogen –
    …Liebe sie trotzdem.

    Wenn du gütig bist, werden dir manche vorwerfen, du hättest eigennützige Hintergedanken –
    …Sei trotzdem gütig.

    Wenn du erfolgreich bist, wirst du einige falsche Freunde und einige echte Feinde bekommen –
    …
    Sei trotzdem erfolgreich.

    Ehrlichkeit und Offenheit machen Dich verletzlich –
    …Sei trotzdem ehrlich und offen.

    Wer groß denkt, wird meist von Kleingeistern behindert -
    … denke trotzdem groß
    Was du über Jahre aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden -
    …Bau trotzdem auf.

    Wenn du heiter und fröhlich bist, werden Menschen dich beneiden -
    …Sei trotzdem fröhlich.

    Was du heute Gutes tust, wird morgen vergessen sein -

    …Tu trotzdem Gutes.

    Die Menschen, die Hilfe brauchen, mögen dich angreifen, wenn du ihnen hilfst -

    … Hilf den Menschen trotzdem.

    Gib der Welt so viel du kannst und es wird nicht genug sein -

    …Gib der Welt trotzdem so viel du kannst.

    Letztlich geht es um dich und Gott.

    (aus dem Buch „Paradoxical Commandments“ von Kent M. Keith)

 

    Eine kleine Geschichte für liebe Menschen! Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden
    Familie zu verbringen.

    Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen.
    Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller.

    Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es.
    Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel:
    "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

    In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau.

    Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut
    schliefen.

    Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges
    Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

    Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können?

    "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben.

    "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel.

    "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte.

    Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen.

    Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

    Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.

    Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

    Manche Leute kommen in unser Leben und gehen schnell...

    Manche Leute werden Freunde und bleiben ein bißchen... wunderschöne Fußabdrücke auf unseren Herzen hinterlassend...
    und wir sind ziemlich ähnlich, weil wir eine Freundschaft geschlossen haben!!

    Gestern ist Geschichte.
    Das Morgen ein Mysterium.

    Das Heute ist ein Geschenk.
    Darum heißt es auch: Präsent.

    Ich denke, das ist etwas Besonderes...
    Lebe und genieße jeden Moment...
    Dies ist keine Generalprobe!

     

    Desiderata

     

    Sei ruhig inmitten Lärm und Hast und bedenke, welch ein Segen in der Stille liegen kann.

    Steh’ auf gutem Fuß mit allen Menschen, ohne Dir selbst Gewalt anzutun.

    Sag’  Deine Wahrheit ruhig und deutlich.

    Höre Deine Mitmenschen an. Auch sie erzählen ihre Geschichte.

    Meide lärmende und aggressive Menschen, sie belasten den Geist.

     

    Vergleichst Du Dich mit anderen, könntest Du eitel oder verbittert werden.

    Denn es wird immer kleinere und größere Menschen geben als Dich.

    Freue Dich Deiner eigenen Leistungen wie auch Deiner Pläne.

    Hüte Dich vor Selbstgerechtigkeit.

     

    Habe Interesse für Deine Arbeit, wie niedrig sie auch sein möge;

    sie ist ein echter Besitz im veränderlichen Glück der Zeiten.

    Verhalte Dich vorsichtig bei Geschäften, denn die Welt ist voller Betrug.

     

    Aber dies soll  Dich nicht blind machen gegen vorhandene Rechtschaffenheit.

    Viele Menschen streben höheren Idealen nach, und die Welt ist voller Eiferer - sei Du selbst.

    Heuchle vor allem keine Zuneigung, noch sei zynisch, was die Liebe betrifft;

    denn bei aller Unzufriedenheit und Leere ist die Liebe ewig wie das Gras.

     

    Folg’ dem Lauf der Jahre anmutig, verlang’ nicht nach einer Zeit, die hinter Dir liegt.

    Stärke die Kraft des Geistes, damit  sie Dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze.

    Aber verdrieß’  Dich nicht mit Spukbildern.

     

    Viele Ängste werden aus Müdigkeit und Einsamkeit geboren.

    Leg’  Dir eine gesunde Disziplin auf, aber sei dabei lieb zu Dir selbst.

    Du bist Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und Sterne.

    Du hast das Recht, hier zu sein. Und ist es Dir klar oder nicht,

    das Universum entfaltet sich doch so, wie es sich entfaltet - und es ist gut so.

     

    Habe darum Frieden mit Gott, wie Du auch denkt, dass er sein möge.

    Was Deine Umgebungen und Deine Arbeit auch sein mögen,

    halte Frieden mit Deiner Seele in der lärmenden Verwirrung des Lebens.

     

    Trotz all ihrem Flittergold, ihrer Düsterkeit und den verflogenen Träumen,

    ist diese Welt doch wunderschön. Sei behutsam.

     

    Strebe danach, glücklich zu sein!

     

    (aus der Alten St. Pauls Kirche. Baltimore, 1692)

     

     

    Gott gebe mir

    die Gelassenheit,

    Dinge hinzunehmen,

    die ich nicht

    ändern kann;

    den Mut,

    Dinge zu ändern,

    die ich ändern kann;

    und die Weisheit,

    das eine vom anderen

    zu unterscheiden.